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Gotoh Pickups HB-Classica NE BK

3 Évaluations des clients

3.7 / 5

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Gotoh Pickups HB-Classica NE BK
48 €
Tous les prix TVA incl. (TTC)
Disponible sous 4-5 semaines
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Nichts für mich
TobiBue 24.03.2026
Ich suchte für die Halsposition meiner Mahagony Flying-V einen einfachen, offenen Humbucker. Jeder Tonabnehmer hat ein eigenes Vol.-Poti (500kOhm) und ein gemeinsames Tone-Poti (500kOhm).
Ich habe viel Erfahrung mit dem Ein-und Umbau von Tonabnehmern und habe über die Jahre zig Modelle von Seymour Duncan, DiMarzio, Tonerider, EMG, Tesla und noch einige mehr gespielt und dabei die Erfahrung gemacht, dass günstige Pickups nicht grundsätzlich schlechter sind als die der Premium Marken.
Ich spiele zu 95% den Stegtonabnehmer (in diesem Fall einen Seymour Duncan SH-12).
Den Halstonabnehmer brauche ich selten und suchte einen günstigen, klassischen PAF-style Pickup, daher entschied ich mich, dem Gotoh eine Chance zu geben.
Der Tonabnehmer ist sauber verarbeitet, die Polepieces sehen etwas kräftiger aus als erwartet, macht optisch aber einen guten Eindruck. Nur die Anschlusskabel sind etwas dünner als der Standard. Soweit aber alles gut.
Eingebaut, standardmäßig seriell angeschlossen und kurz zu Hause Clean getestet war erstmal alles gut.
Im Bandkontext stellte ich dann fest, dass der Tonabnehmer fast ausschließlich Mitten, gefühlt gar keine Höhen liefert und die Bässe derbe matschen. Clean gespielt klingt das ganz nett und bluesig, verzerrte Sounds gehen dabei völlig unter.
Ich hab dann probiert, die Polepieces der Kadenzsaiten höher zu stellen und am Amp nachzuregeln, das hat es etwas erträglicher gemacht, war aber noch lange nicht im Bereich von "befriedigend".
Zu Hause hab ich dann, weil ich den Tonabnehmer wirklich nutzen wollte, den Pickup nochmal parallel verdrahtet.
Nun passt das Klangbild grundsätzlich viel besser, die Höhen klingen nun aber zu glockig und gezähmt und der Output reicht selbst bei maximaler Nähe zu den Saiten nicht wirklich aus um mit dem Steg-PU zu konkurrieren.
Wechsel der Poti-Werte hätte ich sonst noch in Erwägung gezogen, aber hier geht es nicht um klangliche Nuancen oder Fine-Tuning, daher hab ich mir den Aufwand gespart.

Fazit: wenn man hauptsächlich oder ausschließlich Clean spielt könnte der Tonabnehmer jemanden zufrieden stellen.
Wenn man einen vielseitigen Tonabnehmer für die Halsposition sucht ist man hier fehl am Platze. Gerade in der Halsposition suche ich klare, unbetonte Bässe und eine Betonung der Höhen, wie es low output PAF-style Pickups eigentlich von Haus aus mitbringen.
Dieser Tonabnehmer könnte von seiner Charakteristik eher für die Bridge, als für den Hals sein. Etwas ähnlich Unausgewogenes habe ich bisher noch nicht gehört, auch nicht bei NoName Tonabnehmern.
Für etwas mehr Geld bekommt man bei Tonerider oder Tesla (und bestimmt auch noch bei anderen) Pickups, die auch professionellen Ansprüchen mehr als genügen.

Diese Tonabnehmer tun es leider nicht.
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Gute Ergänzung
Thomas1605 09.01.2026
Ich habe nach einer Ergänzung für meinen Seymour Duncan Custom SH5 an der Bridge gesucht und bin hier fündig geworden.

Der Humbucker klingt grundsätzlich sehr passend dazu, auch von der Lautstärke passt er sich sehr gut an und weißt keinen Lautstärkeunterschied auf.
Ich glaube es ist mein subjektiver Eindruck, aber er klingt doch sehr hell in meiner Les Paul, aber das ist kein Nachteil.

Was aber sehr ergärlich war ist die fehlerhafte Anleitung. Die korrekte Standard-Verdrahtung ist Schwarz = Hot und Grün+Blank an Masse. Daher durfte ich zweimal ran.

Ansonsten sehr zufrieden.
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Vintage-Juwel mit beeindruckender Dynamik und Flexibilität
Bostaf 03.04.2026
Dieses Set lag eine Weile im Regal, aber jetzt kamen die HB-Classica (BR BK & NE BK) endlich in meiner Testgitarre zum Einsatz. Vorab kurz die Testumgebung für die Einordnung:

Potis: Master-Volume & Tone (B500K), Kondensator: 473 CBB81.

Schaltung: Gradual-Tap (stufenloser Split) für beide PUs; Push/Pull schaltet zwischen 50s-Wiring und Modern-Wiring.

Verkabelung: 0,50 mm² OFC-Litzen (99,99% Kupfer), sternförmige Erdung. Gemessene Last: 528,5 kΩ.

Messwerte & Verarbeitung
Gotoh macht hier eine Punktlandung. Während der Hersteller 7,67 kΩ (Neck) und 8,80 kΩ (Bridge) angibt, liegen meine gemessenen Werte bei 7,64 kΩ und 8,87 kΩ. Die Alnico #2 Magnete versprechen schon auf dem Papier klassischen Vintage-Flair.

Sound-Check
Humbucker-Modus: Wer High-Gain-Monster sucht, ist hier falsch. Man bekommt einen ehrlichen, klassischen Vintage-Sound. Der Output ist moderat, dafür ist die Dynamik extrem hoch.

Split-Eigenschaften: Hier liegt die wahre Stärke. Im Full-Split klingen sie drahtig und fast schon nach Telecaster.

Highlight "Gradual-Tap": Durch das stufenlose Zumischen der zweiten Spule via Blending-Poti (Stellung 2-3) bekommt man einen herrlich "rotzigen" P90-Charakter. Die Bridge-Position liefert im Split einen bissigen "Icepeak"-Twang, der sich (auf Stellung 4-5) wunderbar in Richtung Rory Gallagher trimmen lässt.

Fazit
Die Gotoh Classica sind ehrliche Tonabnehmer für Spieler, die ihren Sound über Anschlagsdynamik und das Volume-Poti definieren. In Kombination mit einem 50s-Wiring entfalten sie eine Klarheit, die man sonst nur von teuren Boutique-Pickups kennt. Ein absoluter Preis-Leistungs-Killer für Blues, Classic Rock und alle, die dynamische Clean-Sounds lieben!
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