Ich bin auf Behringer überhaupt nicht mehr gut zu sprechen und es fällt mir echt schwer, positiv zu berichten. Tatsächlich habe ich gerade meine Behringer Sammlung (DM12, Pro-800, Model D, 2-XM etc) aufgelöst, um auf "echte Synthesizer" (Achtung - Shitstorm ahead) umzusteigen. Sorry, aber ein einziger Kobalt 8 bietet mir mehr, als das ganze Behringer Gelumpe drumherum, das gerade immer irgendein Wehwehchen hat und mich am Ende dann doch klanglich etwas enttäuscht.
Die Mini Serie von Behringer kommt mir da gerade recht und dürfte meine Zukunft mit Behringer Synthesizern sein. Die kleinen Dinger sind auf das wesentliche beschränkt, was man wirklich braucht, und der CZ-1, JT und UBXa werden hier gerade zum Mittelpunkt. Von allem, was Behringer bisher an Synths geliefert hat, hat mich die Mini-Serie am meisten überzeugt, insbesondere klanglich.
Der Pro VS z.b. konnte mich nicht überzeugen und ging sofort zurück.
Der CZ-1 hat mich sofort total überzeugt. Ob er wie das Original klingt, interessiert mich nicht. Er kommt mit 16 Presets daher (warum nur so wenig?) und die klingen schonmal einsatzbereit, haben etwas Eigenes. Die Bedienung geht gut mit Trial&Error, ein Manual wäre schön, aber es gibt von Behringer nur den üblichen 10-sprachigen Textsalat. Syntribe erkennt ihn, hat aber nichts zu bieten. Wie immer sind die SW Tools von Behringer halb fertig und unzulänglich.
Bei dem Preis-Leistungs-Verhältnis ärgere ich mich jetzt nicht mehr über Behringers Unzulänglichkeiten. Bei 89,- Euro steht der Papierkorb direkt unterm Schreibtisch für einen nötigen Umzug, ohne das man groß trauert. Ziehen wir uns die Synthesizer demnächst vom Spender.
Uli, wir warten auf Polychain!