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RK
Eierlegende Wollmilchsau mit Kinderkrankheiten
Das Audiointerface URX 44 von Yamaha hat auf den ersten Blick einige interessante Features: integrierte DSP- Effekte, Touchscreen und sogar einen integrierten SD- Recorder. Eigentlich alles super, auch die technischen Daten. Jetzt das große Aber: die Bedienung ist sehr gewöhnungsbedürftig und nicht wirklich intuitiv. Hat mich erstmal viel Zeit und Nerven gekostet, überhaupt mal einen Ton in das Gerät hinein und wieder hinaus zu bekommen. Treiber installiert, Firmware upgedatet ( dauert Stunden trotz schnellem Internet), Audiointerface in Logic ausgewählt. Kein Ton, weder über Kopfhörer noch über Line Out. Online Anleitungen und Turorials gewälzt... nach einigem Herumprobieren klappt es dann im Simple Mode. Da hat man zwar weniger Einstellmöglichkeiten, aber Immerhin funktioniert das Gerät. Im Standard- Mode habe ich es nach einigem Rumprobieren auch geschafft, das Teil irgendwie zum Laufen zu bringen. Klang soweit gut, auch die Möglichkeit, dem Pegel quasi automatisch einmessen zu lassen. Latenz in Logic ca 7,2 ms. Das ist ganz passabel.
Im Livemodus kann das Interface theoretisch auch betrieben werden, für vielleicht Singer- Songwriter. Da gibt es sogar ein paar integrierte Effekte und u.a. paar Ampsimulationen. Die sind klanglich soweit ganz Ok, aber sehr Basic und mit kaum Einstellmöglichkeiten. Ein paar Presets für akustische oder elektrische Gitarre oder eben Mikrofon. Man kann da z.B. Reverb dazuschalten aber irgendwie habe ich keine Möglichkeit gefunden, z.B. die Hallintensität zu regulieren. Merkwürdig.
Völlig unbrauchbar ist der integrierte SD Recorder. Eigentlich ein nützliches Gimmick. Aber in der jetzigen Firmwareversion noch ziemlich buggy. Die erzeugten Aufnahmen konnte ich irgendwie nicht abspielen. Und wenn man dann zwar theoretisch mehrere Spuren gleichzeitig aufnehmen und dann laut Spezifikationen mit dem Interface selbst nur zwei Spuren gleichzeitig abspielen kann ist das Grütze. Da bin ich von meinem Tascam Model 12 oder Zoom L12 besseres gewohnt. Sie sind eben leider etwas weniger kompakt, aber bieten echte Nutzbarkeit als Mehrspurrecorder. Mag sein, dass da durch ein Firmware Update beim URX 44 noch etwas verbessert wird, aber so ist die SD-Recorderfunktion für mich völlig unbrauchbar.
Insgesamt bleiben bei dem Gerät jetzt doch eher gemischte Gefühle. Wenn es nicht so stylisch und klanglich im DAW Modus doch recht gut wäre , würde ich es sofort zurückschicken. So bin ich noch am überlegen, wie viele der " Kinderkrankheiten " ich dem URX 44 verzeihen will, in der Hoffnung, dass vielleicht mit einem Update alles besser wird...
Im Livemodus kann das Interface theoretisch auch betrieben werden, für vielleicht Singer- Songwriter. Da gibt es sogar ein paar integrierte Effekte und u.a. paar Ampsimulationen. Die sind klanglich soweit ganz Ok, aber sehr Basic und mit kaum Einstellmöglichkeiten. Ein paar Presets für akustische oder elektrische Gitarre oder eben Mikrofon. Man kann da z.B. Reverb dazuschalten aber irgendwie habe ich keine Möglichkeit gefunden, z.B. die Hallintensität zu regulieren. Merkwürdig.
Völlig unbrauchbar ist der integrierte SD Recorder. Eigentlich ein nützliches Gimmick. Aber in der jetzigen Firmwareversion noch ziemlich buggy. Die erzeugten Aufnahmen konnte ich irgendwie nicht abspielen. Und wenn man dann zwar theoretisch mehrere Spuren gleichzeitig aufnehmen und dann laut Spezifikationen mit dem Interface selbst nur zwei Spuren gleichzeitig abspielen kann ist das Grütze. Da bin ich von meinem Tascam Model 12 oder Zoom L12 besseres gewohnt. Sie sind eben leider etwas weniger kompakt, aber bieten echte Nutzbarkeit als Mehrspurrecorder. Mag sein, dass da durch ein Firmware Update beim URX 44 noch etwas verbessert wird, aber so ist die SD-Recorderfunktion für mich völlig unbrauchbar.
Insgesamt bleiben bei dem Gerät jetzt doch eher gemischte Gefühle. Wenn es nicht so stylisch und klanglich im DAW Modus doch recht gut wäre , würde ich es sofort zurückschicken. So bin ich noch am überlegen, wie viele der " Kinderkrankheiten " ich dem URX 44 verzeihen will, in der Hoffnung, dass vielleicht mit einem Update alles besser wird...
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